Motama GmbH

2006-02-26

Future Living: Neue Anwendungen für Multimedia-Netzwerke

NMM-Software für Multimedia-Geräte unterstützt alle Netzwerke und
unterschiedlichste Betriebssysteme

Immer mehr Multimedia-Geräte wie Fernseher, Stereoanlagen, digitale Video-Recorder, aber auch Handys oder Geräte zur Gebäudekommunikation verfügen über ausgereifte Netzwerk-Schnittstellen. Aufgrund der Vielzahl an Technologien sind bisherige Anwendungen jedoch oft auf den reinen Datenaustausch beschränkt oder unterstützen nur bestimmte Geräte oder Netzwerke. Mit der "Netzwerk-Integrierten Multimedia Middleware (NMM)" wird erstmals eine Technologie angeboten, mit der unterschiedliche Geräte einfach und sicher vernetzt werden können – im Heimnetzwerk und darüber hinaus.

Die Software-Architektur NMM erlaubt es, transparent alle im Netz vorhandenen Geräte zusammenzuschalten. Außerdem werden auch die Kontrollmöglichkeiten auf das Netz ausgedehnt. Dadurch entstehen ganz neue, "virtuelle" Geräte: Das Handy kann das Fernsehprogramm über den heimischen Satellitenanschluss empfangen und eine Aufnahme des Video-Recorders kann zeitgleich auf drei Fernsehern zu sehen sein. Bisher einzigartig ist zudem die Möglichkeit, plattformübergreifend zu arbeiten. Beliebige Netzwerke und ganz unterschiedliche Betriebssysteme werden unterstützt. Die Software läuft auf Windows-Systemen, wie zum Beispiel dem heimischen PC, einem Handy, oder einem Personal Digital Assistant (PDA) mit Windows-Betriebssystem, aber auch auf verschiedenen Linux- und Unix-Systemen wie Settop-Boxen für den Fernsehempfang.

Die Möglichkeiten dieser Software-Architektur werden auf dem future market der CeBIT 2006 anhand eines netzwerkfähigen Multimedia-Home-Entertainment-Systems demonstriert: Vom Sofa im Wohnzimmer kann jeder Messebesucher die Geräte eines virtuellen Haushaltes zentral steuern, um beispielsweise in jedem Raum auf das TV-Programm zugreifen zu können. Auch lässt sich die Medien-Wiedergabe von einem Gerät spontan auf ein anderes verlagern, etwa vom tragbaren MP3-Player auf die Stereoanlage im Wohnzimmer. Über ein UMTS-Handy oder Laptop lässt sich jederzeit von unterwegs auf das heimische Netzwerk zugreifen, um beispielsweise Medien-Inhalte abzurufen, aber auch um eine Überwachungskamera zu steuern oder auf ein Klingeln an der Haustür zu reagieren.

Die ursprünglich am Lehrstuhl für Computergraphik der Universität des Saarlandes entwickelte NMM-Software wird mittlerweile von der Firma Motama vermarktet. Durch die flexiblen Lizensierungsmöglichkeiten ist die entwickelte Multimedia-Architektur sowohl in Open Source und Forschungsprojekten als auch kommerziellen Produkten einsetzbar.

Vorgestellt werden die NMM-Architektur und das Home-Entertainment-System vom 9. bis 15. März auf der CeBIT 2006 in Hannover auf dem future market der CeBIT (Halle 9, Stand A 22). Im Rahmen des future talks (Halle 9, Stand A 40) wird Dr. Marco Lohse am Montag, den 13. März 2006 um 12 Uhr einen Vortrag zum Thema „Multimedia ohne Grenzen: Vernetzt, mobil, plattformübergreifend“ halten.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.networkmultimedia.org und http://www.motama.com/

[Pressemitteilung]